Weitere Angebote

Regelmäßige öffentliche Führungen durch die Ausstellung „Erlebnis Industriekultur“

Jeden Samstag und Sonntag um 16.15 Uhr
Die Führungen sind im Ausstellungseintritt inbegriffen

 

Buchbare Angebote

Auf Anfrage können Sie Ausstellungsführungen (60 min), Führungen durch das vorindustrielle Schaudenkmal „Tuchmacherhaus Horn“ und ergänzende thematische Stadtrundgänge, darunter auch die Industrieroute (ca. 90 min), buchen.
Kosten je Gruppe (max. 20 Personen): 25,00 € für 60 Minuten

 

Industrieroute Pößneck um 1900

Die Themenroute verbindet insgesamt 16 Stationen im ganzen Stadtgebiet zu einem Rundgang entlang wichtiger Pößnecker Industrieorte. Sie können diese Tour mit einem Faltblatt oder digitalen Informationen auf eigene Faust erkunden oder an ausgewählten Terminen (9., 17. und 30. Juni; 1., 14. und 15. Juli; 19. August; 9. September) in einer geführten Busrundfahrt (1 Stunde, Start jeweils 14.00 Uhr an der Shedhalle).
Kosten für die Bustour: Regulär 5,00 Euro; Ermäßigt für Schüler/-innen 3,00 Euro; Kinder unter 6 Jahren sind frei

 

Kinder und Familien

Kinder und Familien können in der Ausstellung mit einer individuellen Erkundungs-Rallye auf Entdeckungsreise gehen, die Aktionskisten zu den Ausstellungsthemen ausprobieren oder eine Familienführung durch die Ausstellung buchen. Wir beraten Sie gerne.

 

Ferienworkshops

In Zusammenarbeit mit dem Radioprojekt RABATZ des Offenen Kanals Jena finden in den Sommerferien zwei medienpädagogische Workshops statt: Vom 3. – 5. Juli ein Hörspielprojekt für 8-12 jährige und vom 10. – 13. Juli ein Featureprojekt für 12-16 jährige. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 10 Personen begrenzt.

Eine Anmeldung ist bis 30. Juni unter rabatz@radio-okj.de möglich.

 

Angebote für Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen

Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen stehen neben den Führungen und Stadtrundgängen zusätzlich vier Themen-Projekte mit einer Dauer von je etwa 2 Stunden zur Auswahl. Die Angebote für Grundschulen sind auch für Kinder- und Hortgruppen geeignet. Eine ausführliche Zusammenstellung der museumspädagogischen Angebote können Sie hier (PDF) herunter laden.
Kosten pro Schulklasse und Projekt (120 Minuten): 50,00 € zzgl. Eintritt

Grundschule (4. Klasse)
Schatzsuche – Bodenschätze in Thüringen: Die SchülerInnen beschäftigen sich mit der Thüringer Landschaft und dem Vorkommen von Bodenschätzen. Ausgerüstet mit einer Forschertasche untersuchen sie in Gruppen Abbau, Handel und Weiterverarbeitung und führen einen konkreten Auftrag aus (Verpacken, Vermessen, Währungsumrechnung). Dabei lernen sie verschiedene Rohstoffe und deren Gebrauch kennen sowie die Anwendung von historischen Maßeinheiten.

Dinggeschichten: Die SchülerInnen beschäftigen sich mit Fabriken und Produkten aus Thüringen sowie Arbeit und Alltag zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Jede Gruppe erhält ein „Ding“ und geht auf Spurensuche nach der fiktiven Lebensgeschichte für dieses Objekt. Als Wegweiser hilft ihnen ein Aufgabenblatt, einen guten Anfang zur Geschichte zu finden und die weiteren Informationen in der Ausstellung zu recherchieren. Abschließend inszenieren die SchülerInnen ihre Geschichten auf einer kleinen Papierbühne und präsentieren sich gegenseitig ihre Ergebnisse.

Regelschule und Gymnasium (Klassenstufe 5-8 und 8-10)
Die Schraube, die Mutter und der Franzose: Gegenstand sind der Herstellungsprozess eines Produktes mit seinen unterschiedliche Normen und Größen und der praktische Umgang mit dem Werkstoff Metall. Im Rahmen eines Planspiels entwerfen die SchülerInnen den Herstellungsprozess von Schrauben und Muttern in einer Fabrik um 1920. Dabei nimmt jeder eine andere Rolle im Produktionsprozess ein, vom Arbeiter über den Fabrikanten bis hin zum Verkäufer. Zunächst recherchieren die SchülerInnen in der Ausstellung wichtige Informationen zu ihrer Rolle, anschließend simulieren sie den Auf- und Ausbau des Produktions- und Vertriebsprozesses.

Forscherdrang – die Suche nach dem Zeitgeist der Industriekultur: Der Schwerpunkt dieses Projektes liegt auf der fächerübergreifenden Quellenarbeit zu Alltag und Industrie um 1900 und dem Erfassen historischer Zusammenhänge. Die SchülerInnen recherchieren als Reporterteams zu vorgegebenen Themen. Dazu erhalten sie eine historische Quelle, mit der sie nach weiteren Anhaltspunkten in der Ausstellung forschen. Sie sammeln nicht nur historische Fakten, sondern ordnen diese ein und kommentieren sie. Mit ihren eigenen Smartphones erstellen sie eine kurze Reportage (Video, Radiofeature, Zeitungstext), die sie anschließend ihren Mitschülern präsentieren.

Sämtliche Angebote werden von museumspädagogisch geschultem Personal betreut.

Kostenerstattung

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) stellt interessierten Thüringer Schulen eine Unterstützung des Besuchs im Rahmen der Kostenerstattung zur Verfügung. Die Ausstellung „Erlebnis Industriekultur“ fällt unter die Kategorie „Landesausstellung“ (letzte Position in der Liste des Antragsformulars). Das Antragsformular und die Hinweise des TMBJS sind online abrufbar unter:  www.tmbjs.de/lernorte