Ausstellung „Im Niemandsland. Lost Places in Thüringen“

Anlässlich der Leitausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ hat die Stadt Pößneck in Kooperation mit der SV SparkassenVersicherung den künstlerischen Fotowettbewerb „Im Niemandsland. Lost Places in Thüringen“ ausgeschrieben. Dafür standen ehemalige Produktionsstätten der Porzellan-, Leder-, Auto- und Lebensmittelindustrie, eine Druckerei, Anlagen aus dem Bergbau, Lokschuppen und eine historische Brücke zur Verfügung.

Die besten Arbeiten des Wettbewerbs sind vom 11. August bis zum 9. September in der Pößnecker Gottesackerkirche ausgestellt. Sie geben einen zeitgenössischen, künstlerischen Kommentar zur Thüringer Industriegeschichte und werfen die Frage auf, wie wir künftig mit diesem Erbe umgehen. Rund 40 Profifotografen aus ganz Deutschland haben sich für den Wettbewerb qualifiziert. Unter den Einsendungen hat eine Jury aus Kunst, Kultur und Wissenschaft die ersten Preise ausgewählt. Die drei Sieger des Wettbewerbs werden zur Vernissage der Ausstellung am 10. August bekannt gegeben und erhalten ein Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro.

Die Ausstellung „Im Niemandsland. Lost Places in Thüringen“ ist jeweils Samstag und Sonntag von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Adresse:
Gottesackerkirche
Bahnhofstraße 10
07381 Pößneck