Ausstellung

Ganz eigenen Bahnen folgte die Industrialisierung in Thüringen.

Abweichend von der bekannten englischen Industrialisierungstrias „Textil-Metall-Maschinenbau“ zeichnen sich in Thüringen zum Beispiel Porzellan, Spielzeug, Glas, optische Geräte, Waffen, Druckereierzeugnisse oder Versicherungen im 19. Jahrhundert ebenfalls als lukrative Geschäftsfelder ab.

Hochgradige Spezialisierung, immense Produktvielfalt und Export in aller Herren Länder sind die Erfolgsrezepte der Thüringer Unternehmen im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.

Diesen Thüringer Weg in die Moderne vollzieht erstmals die Leitausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ nach. Sie zeigt fünfhundert kommentierte Schauobjekte von der Grubenbahn bis zur historischen Versicherungsurkunde. Gegliedert in sechs Themeninseln:

  1. Holzhütten, Kohlenfeuer, Pflanzensamen –
    Bodenschätze und Werkstoffe
  2. Manufakturen, Werkstätten, Fabriken –
    Industriezentren in Thüringen
  3. Arbeit, Alltag, Turnverein – Aushalten und Haushalten
  4. Geschwindigkeitsrausch und Technikangst –
    Verkehrswelten und Kommunikationsnetze
  5. Finanzwesen und Versicherungen – Patentschutz und Reklame
  6. Typisch Thüringen – Innovationen und Motoren der Industrie

und einen verbindenden Themenschwerpunkt „Energie“ spiegeln die Ausstellungsgegenstände den aktuellen Stand der Geschichtsforschung.

Fünf Audiorundgänge erschließen anhand ausgewählter Objekte typische individuelle Lebenswelten, wie sie im Zuge der Industrialisierung entstanden.

Infobroschüre zur Ausstellung (pdf)

Programm zur Leitausstellung

Ein umfangreiches Begleitprogramm macht die Leitausstellung zum Erlebnis: Schauvorführungen, Vorträge, Stadtrundgänge, Musik und Modellfabriken. Besondere Höhepunkte sind das Festival „Mit Zahnrad und Zylinder unterwegs“ sowie eine Lost-Places-Fotoausstellung.

Zum Programm

Ausstellung

Ganz eigenen Bahnen folgte die Industrialisierung in Thüringen. Abweichend von der bekannten englischen Industrialisierungstrias „Textil-Metall-Maschinenbau“ zeichnen sich in Thüringen zum Beispiel Porzellan, Spielzeug, Glas, optische Geräte, Waffen, Druckereierzeugnisse oder Versicherungen im 19. Jahrhundert ebenfalls als lukrative Geschäftsfelder ab. Hochgradige Spezialisierung, immense Produktvielfalt und Export in aller Herren Länder sind die Erfolgsrezepte der Thüringer Unternehmen im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.

Diesen Thüringer Weg in die Moderne vollzieht erstmals die Leitausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ nach. Sie zeigt fünfhundert kommentierte Schauobjekte von der Grubenbahn bis zur historischen Versicherungsurkunde. Gegliedert in sechs Themeninseln:

  1. Holzhütten, Kohlenfeuer, Pflanzensamen – Bodenschätze und Werkstoffe.
  2. Manufakturen, Werkstätten, Fabriken – Industriezentren in Thüringen.
  3. Arbeit, Alltag, Turnverein – Aushalten und Haushalten.
  4. Geschwindigkeitsrausch und Technikangst – Verkehrswelten und Kommunikationsnetze.
  5. Finanzwesen und Versicherungen – Patentschutz und Reklame.
  6. Typisch Thüringen – Innovationen und Motoren der Industrie.

und einen verbindenden Themenschwerpunkt „Energie“ spiegeln die Ausstellungsgegenstände den aktuellen Stand der Geschichtsforschung. Fünf Audiorundgänge erschließen anhand ausgewählter Objekte typische individuelle Lebenswelten, wie sie im Zuge der Industrialisierung entstanden.

Infobroschüre zur Ausstellung (pdf)

Leitausstellung und Thüringer Themenjahr 2018

Regelmäßig ruft der Freistaat Thüringen kulturgeschichtliche Themenjahre mit besonderer inhaltlicher Ausrichtung aus. Im Jahr 2018 stehen „Industrialisierung und soziale Bewegungen in Thüringen“ im Zentrum der Betrachtung.